Wochengebet für den 5. Sonntag nach Trinitatis

Fürbittengebet für Sonntag,  den 12. Juli 2020

Verbunden mit dem Wochenpsalm 73, 23-26.28

Großer Gott,
mit Dir neue Wege gehen, das wär´s.
Netze auszuwerfen, wo dann auch Fische sind.
Mit Dir leben, getröstet und genährt.
Statt all der Alltagsangst, dem Druck,
dem Müssen und Sollen
und am Ende doch der Hunger.

Ach Gott, erhöre uns:

Alle: Dennoch bleibe ich stets an dir;
Denn Du hältst mich bei meiner rechten Hand.

Für Deine Kirche bitte ich Dich, Gott.
Sind die Wasser ausgefischt und die Tempel leer?

Passen Fische und Netze, Handwerk und Hoffnung zueinander?
Für Zahlen und Rechnungen,
Kundgaben und Geist-Worte,
schenk uns Verstehen!

Ach Gott, wir bitten Dich, erhöre uns:

Alle: du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich am Ende mit Ehren an.

Für Entscheider und Präsidentinnen,
für Klar-Sein und Maßhalten,
Schutz, Abstand und Nähe.
Dein Weg ist dunkel manchmal, kantig und verwurzelt.
Zeig´ dich, Gott, mitten im Chaos, immer wieder.
Höre uns:

Alle: Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.

Ich bitte Dich für Ferienkinder und Urlaubserwachsene.
Freie Zeit und leichtes Herz,
zu Hause ohne Schule oder vorsichtig über die Grenze in ein anderes Land –
ach Gott, wir bitten Dich, erhöre uns:

Alle: Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,
so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.

Und für die unruhigen Herzen bitte ich Dich, Gott.
Für alles „ich müsste mehr tun“,
jedes „ich hab nichts geschafft“.
Mit Dir zu sein, Gott, ist Leben, ist Atem, ist Glück.
Pulsier´ durch uns durch, alle hier,
wie wir sind, und erhöre uns:

Alle: Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte
und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn,
dass ich verkündige all dein Tun.

Amen.