Wochengebet für den vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

Fürbittengebet für Sonntag, den 15. November 2020

Mit dem Refrain von EG 426 (Jesaja 2,3)

Gott,
es ist dunkel geworden.
Trauriges Jahresende.
Wo steckt Dein Trost?

Leben wir, so leben wir mit Dir.
Sterben wir, so sterben wir mit Dir.

Hilf uns, das zu fühlen – an den Krankenbetten, an den Beatmungsgeräten,
und zuhause.
Es ist dunkel – schick uns Dein Licht!
Wir rufen zur Dir:
Alle:
Kehrvers Refrain EG 426 „Auf, kommt herbei! / Laßt uns wandeln im Lichte des Herrn!“

Gott,
es ist trübe geworden.
Trübes Jahresende.
Wie machst Du uns Mut?

Was wir Menschen auf der Flucht tun, tun wir Dir.
Was wir Hoffnungslosen sagen, sagen wir Dir.

Hilf uns, nicht müde zu werden. Geduldig zu bleiben.
Wir rufen zu Dir:
Alle:
Kehrvers Refrain EG 426 „Auf, kommt herbei! / Laßt uns wandeln im Lichte des Herrn!“

Gott,
die Luft wird eng.
Deine Kirche muss sparen.
Zusammenrücken, manches ziehen lassen.

Dabei ist doch alles da.
Wie verwalten wir gut, was Du gibst?
Wie teilen wir, damit alle satt werden?
Wir rufen zu Dir:
Alle:
Kehrvers Refrain EG 426 „Auf, kommt herbei! / Laßt uns wandeln im Lichte des Herrn!“

Gott,
manche schreien sehr laut. Auf den Straßen, in den Demos, im Netz.
Mögen nicht Abstand halten. Mögen nicht mitmachen, einsehen.
Andere kämpfen, ordnen an.

Am Ende richtest Du.
Am Ende zeigst Du, was wahr ist und was wirklich hilft.
Bitte zeig es uns bald.
Wir rufen zu Dir:
Alle:
Kehrvers Refrain EG 426 „Auf, kommt herbei! / Laßt uns wandeln im Lichte des Herrn!“

Amen