Fürbittengebet für Aschermittwoch, 26. Februar 2020

Staub sind wir.
Vergänglich,
flüchtig,
geplagt.
Wirst du uns hören, beständiger Gott?
Wirst du uns sehen, treuer Gott?

Wir halten dir das Vergängliche hin.
Unsere Erfolge zerrinnen uns zwischen unseren Fingern.
Unsere Mühe ist vergeblich.
Unser Glück zerbricht.
Wenn wir zu dir umkehrten –
Wirst du uns halten?
Wirst du die Bruchstücke wieder zusammenfügen?
Wirst du unsere Wunden heilen?
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Wir halten dir die Schmerzen hin.
Auf Trauer folgt neue Trauer.
Hass gebiert neuen Hass.
Verachtung demütigt die Schwachen.
Wenn wir zu dir umkehrten –
Wirst du uns vergeben?
Wirst du den Hass besiegen?
Wirst du die Gedemütigten aufrichten?
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Wir halten dir den Unglauben hin.
Die Enttäuschten verlieren die Hoffnung.
Die Gequälten weinen weiter.
Die Verfolgten resignieren.
Wenn wir zu dir umkehrten –
Wirst du uns anrühren?
Wirst du die Ratlosen überzeugen?
Wirst du die Verzweifelten trösten?
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Wir sind vergänglich, flüchtig, geplagt.
Aber wir kommen mit unserem guten Willen zu dir.
Komm uns entgegen und
verwandele Schmerz und Trauer
durch Jesus Christus.
Amen.