Kammerorchester St. Martinus

Aus der Idee, gemeinsam zu musizieren, entwickelte sich Anfang der 1960er Jahre das St. Martinus-Kammerorchester. Von diesen Gründungsmitgliedern spielt sogar heute noch einer mit. Das Repertoire umfasst Literatur der Sakralmusik, sowie der weltlichen Musik. Dabei ist der Grundgedanke natürlich dem lutherischen Gedanken verpflichtet, zur Ehre Gottes zu musizieren.

Viele Werke kamen bisher zur Aufführung: Ob es nun das berühmte Bachsche Weihnachtsoratorium, die Brandenburgischen Konzerte sowie Händels Messias waren, oder die Trauersinfonie von J.M. Kraus, eines der Haydnschen Orgelkonzerte bzw. einige seiner Sinfonien, wie auch Sinfonien des jüngeren Bruders Michael. Später wurden auch größere Werke aufgeführt, wie die Requien von Cherubini, Dvořák und Cimarosa. Ebenfalls wurden auch romantische Werke für Streicher gespielt. Das Orchester hat Elgars Serenade, Volkmanns Streichersinfonien, einige der Mendelssohnsche Streichersinfonien sowie Gades Noveletten gespielt.

Aber immer wieder sind es auch die Werke unbekannter Komponisten, die Andreas Klaue, Dirigent des Kammerorchesters, aussucht. Auch hier lässt sich eine lange Liste schreiben: die Ouvertüre zu Händels Oratorium Theodora, Sinfonien von Richter, Touchemoulin und Benda, Schuberts Rondo für Violine, das Violoncellokonzert von M. Haydn.

 

Klaus,-AndreasAndreas Klaue, seit 1996 Dirigent des Kammerorchesters, studierte in Lübeck und Graz Violoncello. Nach dem Diplom und dem Konzertexamen folgten verschiedene Orchesterengagements; so war er als 1. Solo-Cellist im Brandenburgischen Konzertorchester (Cottbus) sowie im Theater der Stadt Senftenberg und an den Landesbühnen Sachsen (Dresden) tätig. Seit 1996 arbeitet er als freischaffender Musiker und Musiklehrer in der Metropolregion Hamburg. Neben dem Cellospiel widmet er sich auch dem Dirigieren. Er leitet verschiedene Hamburger Orchester, gibt Sinfonieorchester- und Kammermusikkurse und Cello-Ensemblekurse in ganz Deutschland.